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Tips zur Zubereitung



Wenn ein paar kleine Regeln bei der Zubereitung beachtet werden, so kann der Tee sein volles Aroma entfalten und wird auch nicht bitter.

Man sollte keine Kaffeekanne nehmen, da das Kaffeearoma nie wieder raus geht und der Tee ja nicht nach Kaffee schmecken soll. Also die Kanne(n) nur für Tee verwenden.

Mit einem Teemaß lässt sich die Teemenge gut dosieren. Vier bis fünf Löffel je Liter Wasser ist ein guter Richtwert. Einige Teeliebhaber schwören auf weiches Wasser welches mit einem Wasserenthärter entkalkt wird.

Schwarzer Tee sollte ca. 3 Minuten ziehen, Grüner Tee ca. 2 bis 2.5 Minuten. Roibos-Tee, Früchte-Tee oder Kräutertee können ruhig 10 - 12 Minuten ziehen. Gerade Früchtetees brauchen etwas Zeit um das Aroma freizusetzen. Bei grünen Tee sollte das Wasser nach dem Kochen wieder etwas abgekühlt sein (ca. 70°C), die anderen Tees können mit kochendem Wasser aufgebrüht werden.

Ist der Tee dann fertig, so kann mann ihn je nach Geschmack mit oder ohne Zucker, Milch oder Gewürze genießen. In Russland gibt man Marmelade hinzu, in den arabischen Ländern Minze und viel Zucker... Die aromatisierten Tees brauchen aber nur noch Zucker oder schmecken auch so wie sie sind.

In Ostfriesland trinkt man den Tee mit Kandiszucker und Sahne. Der Kandis kommt zuerst in die Tasse, der heiße Tee wird darüber gegossen, so dass die Zuckerstückchen knistern. Dann kommt die Sahne hinzu. Umgerührt wird nicht, sie soll sich wie ein Wölkchen im Tee "verteilen” können.

Achja, da gibt es ja immer noch die (vor allem in England) heiß diskutierte Frage, in welcher Reihenfolge Tee und Milch in die Tasse gegeben werden sollen.
Da gibt es die Mifs (Milk in first) und die Tifs (Tee in first). Hier mal ein Argument der Mifs:
“Das Milcheiweiß kann die Bitterstoffe von Tee wie bei einer Schönung (z.B. im Wein) binden, allerdings nur in nativer Form. Wenn man zuerst kalte Milch in die Tasse gibt und dann den Tee dazugießt, erhitzt sich die Milch langsamer, und das Eiweiß kann für einen Zeitraum Gerbstoffe binden. Gibt man Milch in den heißen Tee, werden die Eiweiße sofort durch die Hitze denaturiert, können die Gerbstoffe nicht binden und somit auch die Bitterkeit des Tees nicht verringern."

Ihr Tee ist sowieso nicht bitter? Na dann - ...

Wissenswertes über den Tee im kleinen Tee - ABC

Was sagt das Lexikon zum Thema Tee...

Auch wissenschaftliche Untersuchungen zeigen: Tee hilft gegen Herzinfarkt.
Oder: Tee gegen Runzeln...

In Ostfriesland sind die Teetrinker der Nation

Die Japanische Teezeremonie ist mehr als “nur Tee trinken”

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